Kreuzberger Chronik
November 2009 - Ausgabe 112

EDITORIAL
Im letzten Heft vermutete Eckhard Siepmann im »Dusteren Keller«, einer
Waldschenke für konspirative Treffen, den Geburtsort des revoltierenden
Kreuzbergs. Werner von Westhafen sieht ihn eher in der Sebastiankirche,
in die sich die Lutheraner vor den Reformisten zurückzogen. Für
Martin Düspohl, den Leiter des Kreuzbergmuseums, legten die Hugenotten
den Grundstein zum multikulturellen Einwanderungsbezirk. Was
alle diese Kreuzberger miteinander verband: Sie waren eigenwillige
Nonkonformisten. Sie ließen sich nicht unterkriegen. Auch Rashidii
Graffiti ist Kreuzberger: unser längst überfälliges Porträt.
Wir wünschen spannende Unterhaltung

INHALT
Kreuzberger

Rashisii Graffiti

music goes on, you know

von Hans W. Korfmann
Titelfoto: Dieter Peters



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