Kreuzberger Chronik
Februar 2004 - Ausgabe 54

EDITORIAL
Es war wie immer am 31. Dezember um 24 Uhr: Frohgelaunt wünschte sich die Nation ein gutes neues Jahr. Auch wenn viele diesem Jahr 2004 mit sehr gemischten Gefühlen entgegenblickten. Diese Kreuzberger Gefühlsmischung ist unser Thema. Und egal, ob wir über das turbulente Leben von Ingrid Meyer oder über die Erfolgsstory des Senfsalons schreiben, immer werden wir an irgendeiner Stelle auf Armut stoßen. Auch der politisch korrekteste Entertainer Berlins, Dr. Seltsam, wird hin und wieder auf arm und reich zu sprechen kommen, wenn er uns mit seiner Kolumne durchs Jahr begleitet: Kreuzberger Legenden. Wir freuen uns über den neuen Mitarbeiter. »In eigener Sache« möchten wir auf unseren Kommentar hinweisen: Nicht, daß Sie glauben, wir seien nun schon ein expandierendes Unternehmen und hätten uns eine Filiale in Tempelhof genehmigt. Denn Sie könnten uns – auf den ersten Blick – mit dem »Tempelhofer Journal« verwechseln, das im Dezember auch in der Bergmannstraße auslag: Es sah tatsächlich so aus wie die Kreuzberger Chronik. Wir möchten darauf hinweisen, daß wir damit nichts zu tun haben und uns von mißratenen Klonen prinzipiell distanzieren.

Die Kreuzberger Chronik

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