Kreuzberger Chronik
April 2021 - Ausgabe 228

Briefwechsel

Schön auch!


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Autor unbekannt

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Richard Sanders zu Kurt Mühlenhaupt in der Nr. 227



Sehr geehrte Kreuzberger-Redaktion,

viele schöne und informative Beiträge im neuen Heft: Krause, Schroeter, Chandro, Kensbock, Rheinländer... - Stimmt es, dass Facebook den post vom Yorckschlösschen zensiert hat? Oder ist das Satire?

Schön auch, dass Sie in der Chronik No. 227 mit einem Text von Kurt Mühlenhaupt an Dr. Erika Schachinger erinnert haben. Sie war eine spannende Persönlichkeit und taucht immer wieder im Kontext der Kreuzberger Bohéme auf, obwohl sie deren Lebensgewohnheiten so gar nicht geteilt hat.

Sie ist am 14. Juni 2020 in Berlin gestorben und wurde 85 Jahre alt. Viele Kreuzberger Künstler schätzten sie außerordentlich, weil sie sich kenntnisreich mit ihren Arbeiten auseinandersetzte und sie in Publikationen würdigte. So gehörte sie immer irgendwie dazu und hat eine beträchtliche Kunstsammlung hinterlassen, darunter einige Hauptwerke von Kurt Mühlenhaupt in Öl und von anderen Kreuzberger Künstler- innen und Künstlern.

Eberhard Franke, an den Sie im Heft Nr. 223 erinnerten, hat einen ihrer Atelierbesuche 1973 in einer Radierung festgehalten. Das Bild kann ich Ihnen gerne zusenden. Ein ausführlicher Nachruf zu Erika Schachinger in einer kommenden Chronik würde mich sehr freuen!

Richard Sanders

Sehr geehrter Herr Sanders

Vielen Dank für die Blumen. Zu Ihrer obenstehenden Frage kann ich Ihnen mitteilen, dass es sich um eine Realsatire handelt. Olaf Dähmlow wird Ihnen das gerne bestätigen.

Ihre Anregung, Erika Schachinger in einem der nächsten Hefte zu würdigen, ist bei uns auf fruchtbaren Boden gefallen. In einem der nächsten Hefte werden wir das nachholen - die Redaktion


"Der Besuch" - Radierung von E. Franke, 1973 (Sammlung Bernd Sieme, Glinde bei Hamburg)

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