Kreuzberger Chronik
September 2010 - Ausgabe 120

EDITORIAL
Im Oktober 2007 war Bruno Schleinstein auf unserer Titelseite, der Mann mit dem ernsten Gesicht und dem melancholischen Akkordeon. Es war ein trauriges Leben, das Leben des Heimkindes. Waltraud Schwab schrieb damals: »Einmal schafft er es bis zu seiner Mutter vor die Wohnungstür. Sie läßt ihn nicht ein. Er bleibt davor sitzen, kommt zurück ins Heim, haut wieder ab. So geht das, bis der Krieg zu Ende ist.« -Jetzt ist er gestorben, ganz leise. Seine Wohnung - ein Ort der Erinnerungen an ein Kreuzberger Leben voller Tiefen und Höhen – möchten seine Fans und Freunde nun dem Kreuzbergmuseum stiften. In Gedanken an Bruno Schleinstein

INHALT
Kreuzberger

Christoph Heltzel

Irgendwie muss ich was Sympathisches haben.

von Hans W. Korfmann
Titelfoto: Dieter Peters



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